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Presse PRESSEBILD FÜR VERANSTALTER (Print-Größe) Hier klicken Ludwigsburger Kreiszeitung 01.09. 2014
Leo Aktiv -Freizeit Magazin Ausgabe 42 September 2012
Bietigheimer Zeitung 17. 08 2009
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Royal Garden Ramblers" heizten ihrem Publikum in der Köngener Schlosskapelle kräftig ein KÖNGEN. Die kleine Schlosskapelle wurde am vergangenenFreitagabend wieder zur Jazz-Metropole, als Musikfans aus Köngen undUmgebung zum ersten Konzert des Jazz-Clubs "Schloss Köngen" imneuen Jahr zusammenkamen. Dem gut gelaunten Publikum wurde andiesem Abend eine mitreißende Auswahl an traditionellem Jazz, Swing,Dixieland, Blues und Ragtime geboten, die den zahlreichen Zuhörernwohl noch lange im Gedächtnis bleiben wird. DAGMAR HELMER Zu Beginn des Abends spielte die
"Götz-Hirschmann Jazz-and-Swing-Group", diemit Titeln wie "When you're smiling" oder
"On a clear day" ihr Publikum Das Publikum wippte mit den Füßen, klatschte und pfiff nach den gelungenen Soli und lachte über die Scherze von Bandleader und Schlagzeuger Alexander Sterzel. Über drei Stunden lang begeisterte die Band mit ihrem großen Repertoire an Jazz, Dixie oder Ragtime aus dem frühen 20. Jahrhundert und brachte ein wenig New-Orleans-Atmosphäre in die Köngener Schlosskapelle. Mit Titeln wie "Indiana", "Blue turning grey over you" oder "Margie" zeigten die "Ramblers" ihr hervorragendes Können und perfektes Zusammenspiel. Wolfgang Albrecht an der Klarinette, Hans Mader
an der Trompete und Eberhardt "Woody" Wurster an der Posaune überzeugten immer
wieder aufs Neue mit ihren zahlreichen Soli, und mit einem kräftigen Applaus wurde auch
Pianist Holger Götz belohnt. Gründungsmitglied Gerd "Daddy" Papprotzki
überzeugte am Sousaphon, und dass Jochen Lamparter nicht nur das Banjo beherrscht,
sondern auch mit seiner Stimme begeistern kann, zeigte er bei Liedern wie "Alexanders
Ragtime Band" oder "When
you're smiling". Doch besonders das minutenlange Schlagzeugsolo von Bandleader Alexander Sterzel erstaunte die Gäste, und zeigte, dass die "Royal Garden Ramblers" waschechte Vollblutmusiker sind. Das Publikum dankten es ihnen mit einem tosenden Applaus. Die "Royal Garden Ramblers" sorgten für ein volles Haus
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Oldies mit neuen Ideen vermischt Aidlingen-Deufringen: Jazz - Von unserem Mitarbeiter Robert Steiner Die ,,Royal Garden Ramblers" bewiesen vor ausverkauftem Haus im Deufringer Schlosskeller erneut, welche Klasse in ihnen steckt. Beim Aidlinger Jazz Forum spielten die Profis auf einem Klangteppich, der den frühen 2Oigern entnommen zu sein schien. Die ,,Ramblers", die nicht nur in Europa, sondern auch in der Heimat des Traditional Jazz, den USA, Erfolge feierten existieren seit 41 Jahren. Von der ursprünglichen Bandbesetzung blieb auch der Sousaphonist Gerd Papprotzki übrig. Aber den neu hinzugekommener Mitgliedern merkt man den Alters- und den damit verbundenen Erfahrungsunterschied nicht an. Pianist Holger Götz und Schlagzeuger Alexander Sterzel, die zwei Jüngsten der Band, jazzten wie einst ihre berühmter Vorbilder. Besonders Alexander Sterze hob sich hervor. Ansonsten auf Grund stilistischer Grundelemente des ,,Traditional Jazz" in den Hintergrund tretend bestach er durch ein zehnminütiges Schlagzeugsolo das vor Dynamik und Virtuosität geradezu sprühte. Hier zeigte er allen Skeptikern zum Trotz, dass ein Schlagzeug nicht nur zur Begleitung und Unterstützung gedacht ist. Stilelemente setzte er sehr überzeugend. Zuerst baute er mit langsamer Crescendo Spannung auf, die er in einem exzessiven Trommelwirbel auf die Spitze trieb und auflöste, wobei er das ganze Spektrum, das ein Schlagzeug bietet auskostete. Doch die Zuhörer, die nicht nur wegen eines überragenden Schlagzeugers entzückt waren, ließen sich von einem Sousaphon, wegen der Form auch Weinbergschnecke genannt, verfuhren. Je nach Stück wirkte dieses exotische Instrument entweder wie ein durchgehender Orgelpunkt oder wie ein maßgebendes Rhythmusinstrument, das den Bass mehr als ersetzt. Jedoch wurden nicht nur Fans des ,Traditional Jazz" bedient, ebenso couragiert wurde Blues und Ragtime dargeboten. Während des ganzen Konzerts ließen die Musiker die Gäste auf einem Klangteppich des frühen 20. Jahrhunderts schweben. Dabei wirkten sie nie überfordert, sondern versuchten die Oldies mit eigenen Ideen noch zu verfeinern.
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![]() Räucherlachs und Scampi zum "Tiger Rag" Jazz-Brunch mit den Royal Garden Ramblers am Sonntagmorgen im Bürger- und Rathaus Murr. MURR. Zur Metropole des Jazz im wilden Süden avanciert derzeit das beschauliche Murr. Zwar kann und will die Gemeinde den Vergleich zur Wiege des Jazz in den US-Südstaaten, zu New Orleans, noch nicht wagen - der Mississippi ist schließlich doch etwas größer als die dahinplätschernde Murr. Die City-Hall jedoch, das vor zehn Jahren erbaute Bürger- und Rathaus, kann es in diesen Tagen durchaus mit den Music-Halls der Neuen Welt zwischen Chicago und New Or leans, zwischen NewYork und San Francisco aufnehmen. Mit Ragtime, Dixieland und Swing feiern ,die Murrer derzeit ausgiebig das zehnjährige Jubiläum ihres Bürgerhauses und ihrer damals initiierten Kulturreihe »Kulturprisma Murr«. Ein musikalischer und kulinarischer Höhepunkt am vergangenen Sonntag. Jazz Brunch mit den Royal Garden Ramblers aus Stuttgart. Jazzige Synkopen und Schmankerln satt. Unter Kochlöffel schwingender Assistenz des Restaurants »Trollinger« werden da die erlesensten Köstlichkeiten aufgetischt. Räucherlachs und Scampi zum »Tiger Rag«, zum »Basin Street Blues« ein perlender Sekt, Lammfleisch und Shrimps zu Fats Waller, Geflügelsalat zu Louis Armstrong. Schließlich ein kreolischer Gumbo, eine Eintopfspezialität aus New Orleans. Zu diesen Gaumenfreuden dann die »Tafelmusik« der Royal Garden Ramblers. Seit 40 Jahren besteht diese Band. Virtuose Musikalität, spontane Spielfreude das sind die Attribute, die den sieben Jazzern immer wieder attestiert werden, die ihren hervorragenden Ruf im In- und Ausland manifestieren. Alexander Sterzel, Bandleader und Drummer, stellt die Mitglieder der Formation vor: Wolfgang Albrecht (Sopransaxofon), Hans Mader (Trompete), Roland Mül ler (Posaune und Vocal), Clemens Wittel (Piano), Jürgen Kulus (Banjo) sowie Jazz-Urgestein Gerd »Daddy« Papprotzki (Sousaphon). Der unvergleichliche Ramblers-Sound, die perfekten Soli - da bleibt dem Auditorium der herzhafte Biss ins kaviargarnierte Lachs-Canape häufig verwehrt, da muss zunächst applaudiert werden, ehe man sich weiteren Gaumenfreuden hingibt. Die ganze Bandbreite des traditionellen Jazz, Dixieland, Blues, Ragtime, Swing umfasst das Repertoire der Band an diesem jazzseligenSonntagmorgen. Die Royal Garden Ramblers auf dem Weg »back to the Roots«, zu den Wurzeln des Jazz. »On the Sunny Side of the Street«. »Tiger Rag« mit einem fulminanten Banjo-Solo von Jürgen Kulus, »Alexanders Ragtime Band« von Irvin Berlin, »Basin Street Blues«, auch der schwäbische Kehrwochen-Blues genannt, Titel von King Oliver und Jelly Roll Morton mit einem entfesselten Schlagzeug-Solo Alexander Sterzels, ganz in der Tradition des legendären Gene Krupa, Jazz-Traditionals von Fats Waller, Buddy Bolden und selbstverständlich - Satchmo darf natürlich nicht fehlenLouis Armstrong. [Auch wenn die Hindenburgstraße nicht mit der Bourbon Street zu vergleichen ist:: Die Royal Garden Ramplers sorgten für Südstaaten-Flair in Murr.]
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Musik voller Rhythmus macht Stimmung Die ,,Royal Garden Ramblers" spielen in der Alten Kelter alles von Dixie bis Swing MÖNSHEIM - Nicht nur das minutenlange Solo des Schlagzeugers und Bandleaders Alexander Sterzel begeisterte die Gäste in der Alten Kelter, über zwei Stunden lang machten die ,,Royal Garden Ramblers' den Freitag abend zum Fest der guten Laune. Von Franziska Kleiner Stilistisch dem Traditional Revival verpflichtet - der Wiederbelebung des Jazz Stils, wie man ihn schon vor den zwanziger Jahren gespielt hat - begeisterte die sieben-köpfige Band vor allem durch ihr Können und die unbändige Spiellaune, die ihr Spiel auszeichnete. So ist das fetzige ,,Shine' von 1924 ein Stück, das die Bandmitglieder allesamt gleichwertig zur Geltung kommen läßt, und dem ältesten Bandmitglied, gleichzeitig noch alleiniges Gründungsmitglied der Gruppe vor fast 40 Jahren, am Sousaphon ein Soll einräumt. Sauber im Ansatz überzeugte Gerd Papprotzki in seinem Part, während Holger Götz ihn am Piano souverän begleitete und den Grundrhythmus vorgab. Daß Reiner Hengst nicht nur hervorragend Banjo spielt, sondern darüber hinaus über eine äußerst gute Stimme verfügt, zeigte sich hier wie auch in "Hello Dolly", das die ,,Royal Garden Ramblers" in einem differenzierten Arrangement vortrugen. Die Band, die man mittlerweile zu den Klassikem unter den Oldtime Jazzbands zählen kann, bewegte sich an diesem Abend sicher zwischen den verschiedensten Stilrichtungen von Dixie bis Swing. Seit 1995 spielten die Musiker in ihrer aktuellen Besetzung zusammen, alle gehen sie bürgerlichen Berufen nach, obwohl das nahezu professionelle Spiel viel Übungszeit erfordert - musizieren sie doch auswendig und bedürfen keiner Notenvorlagen. Was die Band alles vermag, wie es klingt, wenn alle sieben ihr Instrument voll ausspielen, zeigte der ,,Tin roof Blues", eigentlich gar kein Blues, wie Reiner Hengst, der durchs Programm führte, bemerkte. Vor allem Hans Mader an der Posaune begeisterte in diesem Musikstück die Gäste, das die Alte Kelter richtiggehend erklingen ließ. Das Bläserspiel der ,,Royal Garden Ramblers" vervollständigten Eberhard Wurster an der Posaune und der Klarinettist und Sopransaxophonist Wolfgang Abrecht, der nicht nur mit dem Solostück, der Ballade ,,Stars fell on Alabama", zeigte, was er den beiden Instrumenten zu entlocken vermochte..... .....die ,,Royal Garden Ramblers" aus Stuttgart waren Profis genug, eine tolle Stimmung zu zaubern, und das Publikum anzustecken, mit einer Musik voller Rhythmus, die immer wieder zum Mitklatschen animierte.
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Der ganze Saal wippte mit Von Jochen Dicht Bereits zwei Jazzfrühschoppen wurden von der Kulturinitiative Knackpunkt in Schwaigern in der Vergangenheit organisiert, die beide so gut besucht waren, daß eine Wiederholung keine Frage war. Und so wurden jetzt die ,, Royal Garden Ramblers" aus Stuttgart von einer vollen Frizhalle bei Weißwürsten und Weißbier begrüßt. Die Band ist eine der erfolgreichsten und populärsten Oldtime-Jazz bands und eine der ältesten dazu. Gegründet 1959, geht sie langsam auf ihren 40. Geburtstag zu, wobei nur Gründungsmitglied ,,Daddy" Papprotzki noch aktiv mit seinem Sousaphon mitmusiziert. Im Saal wippte jung und alt mit den Füßen, und New-Orleans-Atmosphäre kam in Schwaigern auf, als Drummer Alexander Sterzel auf die Pauke haute, PianistHolger Götz in die Tasten griff, Trompeter Hans Mader, Posaunist Eberhardt Wurster, Sousaphonist Gerd Papprotzki und Sopran-Saxophonist Wolfgang Albrecht ihre Instrumente effektvoll einsetzten und Reiner Hengst, der auch mit humorvollen Ansagen als Conferencier durchs Programm führte, dazu sang und auf dem Banjo spielte. Die Royal GardenRablers fühlen sich stilistisch in erster Linie dem sogenannten Traditional-Revival verpflichtet, einem Jazzstil, wie er schon vor den ,,goldenen 20er Jahren" mit seiner ihm typisch un beschwerten und fröhlichen Weise gespielt wurde. Beifallsstürme gab's, als die Band Klassiker unvergessener Komponisten wie ,,At the jazz Band Ball", ,,Alexander's Ragtime Band", ,,Margie", ,,That's a plenty" und ,,Dr. Jazz" zum Besten gaben. Man merkte, daß hier eine der besten Jazzbands im Ländle am Werk war, Vollblutmusiker, die perfekt harmonisierten und sich ergänzten. Die vielen gelungenen Soli wurden mit donnerndem Applaus honoriert. Erst nach 3,5 Stunden wurden die ,,Ramblers" mit Bedauern vom Publikum entlassen. Trotz des fortgeschrittenen Alters wurde laut Bandleader Alexander Sterzel von der Band noch kein Gedanke ans Auffiören verschwendet. Solange der Zuspruch des Publikums weiterhin ungebrochen ist, wird weitergemacht. Und somit könnte auch eine Wiederholung dieses gelungenen Jazzfrühschoppens in Schwaigern möglich sein. (jod)
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Jazz als Schrei nach Freiheit Immer mittwochs ist ,,Gute-Laune-Zeit' im Bottich. Dieses Mal mit den Royal Garder Ramblers, einer Traditional-Jazz-Band aus Stuttgart. Das Repertoire der Band reicht vom Ragtime über Blues, Shuffle, Boogie bis hin zum Swing und erfasst damit die Zeit zwischen 1910 und 1930. Die Band orientiert sich an Komponisten wie Louis Armatrong, Fats Waller, Ervin Berlin oder Kid Ory. Dabei konzentrieren sich die Musiker auf die weniger bekannten Stücke.,, Wir wollen vor allem die Urfreude pflegen, die aus dieser Musik fließt", sagte Bandleader und Schlagzeuger Alexander Sterzel. In den 30er Jahren endet für die Royal Garden Band die Geschichte des unbefangen gespielten Jazz. ,,Alles, was danach kam, Bebop oder Cool beispielsweise, war kompliziert und analytisch", sagte Holger Götz (Piano). Obwohl in der Musik eigentlich die reine Lebensfreude zum Ausdruck komme, sei sie eigentlich eine traurige Angelegenheit. Die Schwarzen, in deren Musik der Jazz ursprunglich wurzelte, hätten sich damit freigespielt, erläuterte Sterzel. Eigentlich sei der Jazz der Schrei nach Freiheit. ,,Je schlechter die Zeiten", fügte Sterzel hinzu, ,,desto fröhlicher die Musik." Gegründet wurde die Band bereits 1959. Damals war die Revival-Bewegung in New Orleans hin zum Traditional-Jazz voll im Gange. Von dort schwappte die ,,Gute-Laune-Musik" über den Teich zuerst nach Britannien und dann nach Deutschland. Darauf hin schossen auch hier die Jazzclubs aus dem Boden, nicht zuletzt in Pforzheim. Einen Namen machte sich die Oltime Jazz-Band auch in den USA. 1974 wurden ihr die Ehrenbürgerrechte von New Orleans verliehen. 1976 waren die Royal Garden Ramblers offizieller Vertreter der Stadt Stuttgart zu den 200-Jahr-Feiern der USA. Den größten Konzerterfolg verbuchte die Band in St. Louis bei einem Open-air-Konzert mit über 100 000 Zuschauern. In den vergangenen Jahren hat sich die Zusammensetzung der Gruppe stark geändert. Rolf Enchelmeyer erkrankte. Auch Mike Mehlin fiel wegen Krankheit aus. Über Helmut Schieber geht das Gerücht, daß er nach seinem Aufstieg zum Direktionsmitglied der Bundesbank keine Erlaubnis mehr hat, das Banjo zu spielen. Für ihn kam Rainer Hengst aus Heidelberg, früher Mitglied der Spree-City Stompers. Vom Jazz Kränzchen Reutlingen stießen Wolfgang Albrecht, Saxophon, und Eberhardt Wurster, Tuba, zu der Band. Von den Gründungsmitgliedern ist inzwischen nur noch ,,Daddy" Gerd Papprotzki, Sousaphon, und Hans Mader, Trompete, mit dabei...................... [Harald Bott]
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